• Home
  • Archive by category "Krankheit"

Pilzerkrankungen der Haut

Auch die Haut kann von Pilzen befallen werden, wobei die betroffenen Personen meist hilflos sind. Denn vielen Menschen ist dieser Umstand nicht bekannt, wobei diese Pilze oder Hefen kaum in die unteren Hautschichten eindringen. Somit kann hier schnell und effektiv gehandelt werden.

Dermatomykose oder Hautpilz

Bekannte sind natürlich Fußpilze und Nagelpilze, doch die Haut kann genauso betroffen sein. Dabei wird die Pilzinfektion durch Fadenpilzen und Hefen verursacht. Doch wie kann jemand einen Hautpilz erkennen und was dagegen tun? Hier gibt es viele Dinge, die einfach einmal geklärt werden müssen. Dabei gibt es drei große Gruppen von Hautpilzerregern. Diese drei Gruppen sind einmal die Fadenpilze auch Dermatophyten genannt. Ebenso gehören die Hefen oder Sprosspilze und Schimmelpilze dazu. Dabei sind am häufigsten die Hefen und Fadenpilze für einen Hautpilz verantwortlich. Normalerweise siedeln sich diese Erregen nur in den oberen Schichten der Haut an, doch es gibt auch Ausnahmen. Da können sogar innere Organe befallen werden und somit eine gefährliche Pilzinfektion im ganzen Körper verursachen. Allerdings ist dies nicht häufig der Fall, aber ein Hautpilz sollte somit immer direkt behandelt werden. Dabei lieben genau diese Erreger ein feuchtes und warmes Milieu, was häufig zwischen den Zehen und in Intimbereich vorhanden ist. Doch Hautpilz kann auch andere Regionen am Körper befallen, womit die Lokalisation sehr wichtig ist. Das können natürlich Ärzte am besten, denn es muss auch festgestellt werden, um welchen Erreger es sich überhaupt handelt. Danach kann dann auch gezielt gehandelt werden. Doch nicht nur die Füße oder der Intimbereich können von Pilzen betroffen sein, sondern auch die Kopfhaut. Natürlich handelt es sich da meistens um unterschiedliche Erreger, die sich an den unterschiedlichen Stellen auch richtig wohlfühlen.

Hautpilz ist ansteckend

Dies ist meistens die erste Frage wo Betroffene stellen und sind dann über die Antwort sehr erschreckt. So wurde jetzt auch bekannt, das Meerschweinchen, sogar Hautpilz übertragen können. Wenn nun jemand gerne mit seinem Meerschweinchen kuschelt und es streichelt, der sollte sein Tierchen auf Hautpilz untersuchen lassen. Dies gilt natürlich dann auch für die Menschen, denn natürlich lieben wir immer wieder Körperkontakt. Genau dabei kann der Hautpilz übertragen werden. Doch nicht nur direkter Kontakt ist hier ausschlaggebend, sondern die Erreger können auch indirekt übertragen werden. Dies geht über Handtücher, Kleidung und natürlich auch Schuhe. Also alle Gegenstände, die von einer erkrankten Person angefasst wurden. Ebenso besteht auch das Risiko sich in Schwimmbädern, Sonnenstudios, Saunen und sogar auf öffentliche Toiletten anzustecken. Falls jemand Flecken auf der Haut entdeckt, die zusätzlich auch noch stark jucken, der sollte zum Arzt gehen. Dies kann der Hausart sein, besser wäre hier aber der Hautarzt. So kann dann direkt eine gezielte Untersuchung stattfinden, um dann die richtigen Medikamente zu finden. Wichtig ist auch, dass geklärt wird, welche Hautstellen von dem Pilz betroffen sind. Handelt es sich nur um eine Stelle, kann eine Salbe hilfreich sein. Sind aber mehrere Stellen betroffen, können hier Tabletten die optimale Wahl sein. Wer gerne Schwimmen geht, er kann schon einige Maßnahmen treffen. Wichtig ist immer, sich ordentlich abzutrocknen. Denn Pilze und Hefen lieben es feucht und kuschelig warm. Also genau das was dann im Schwimmbad ebenfalls der Fall ist. Aber auch die Haut muss gut getrocknet werden, damit sich hier keine Pilze und Hefen wohlfühlen. Denn von diesen Hefen und Pilzen sind wir ständig umgeben, womit das Risiko ständig vorhanden ist.

Knochenbrüche bei älteren Menschen

Gerade bei älteren Menschen brechen die Knochen leichter und häufig kommt dann noch eine lange Liegezeit hinzu. Doch genau hier liegt die größte Gefahr. Durch das ruhige Liegen können noch weitaus mehr Krankheiten entstehen, die es zu verhindern gilt.

Stürze bei älteren Menschen sind gefährlich

Dabei sind der Sturz und der Knochenbruch noch nicht so gefährlich, vielmehr folgt dann häufig eine lange Liegenzeit im Krankenbett. Doch genau hier liegt die größte Gefahr, was durch die richtigen Maßnahmen zu verhindern gilt. Genau aus diesem Grund wollen Unfallchirurgen mit Altersmedizinern enger zusammenarbeiten. Denn fast jeder vierte schwere Sturz erleiden Menschen die älter als 60 Jahre sind. Gena hier liegt dann auch die größte Gefahr, was die Folgeerkrankungen betrifft. Daher wollen die Mediziner zusammenarbeiten, um genau diese Erkrankungen zu verhindern. Das bekannteste Beispiel dafür ist der Produzent Wolfgang Rademann, der auf seiner Treppe zu Hause gestürzt war. Dabei brach der sich einen Wirbel direkt über dem Steißbein, was dann eine lange Reha nötig machte. Dabei hätte der Produzent nicht sterben müssen, vielmehr könnten hier Folgeerkrankungen durch die lange Liegezeit die Ursache gewesen sein. Denn ab einem gewissen Alter ist das Risiko zu stürzen sehr hoch. Dabei zählen gerade Stürze bei Menschen die über siebzig Jahre sind, zu den häufigsten Unfällen überhaupt. Oftmals führ ein Schwindelgefühl zu einem Sturz. Verursacht wird der Schwindel durch Herzrhythmus- oder Durchblutungsstörungen. Da kann dazu führen, dass jemand stolpert und dann hinfällt. Eine weitere Ursache hierfür ist Demenz, wo sich die Menschen in ihrer Umgebung nicht mehr auskennen. Das kann nicht nur zu blauen Flecken führen, sondern viel häufiger zu Knochenbrüchen.

Knochen heilen im Alter viel schlechter

Genau das ist hier auch das große Problem, denn die Heilung dauert sehr viel länger, als das bei jüngeren Menschen der Fall ist. Die Folge ist häufig eine sehr lange Liegezeit, die manche Patienten dann auch schon in eine Depression stürzen kann. Doch noch viel schlimmer als eine Depression sind, wenn dann eine Thrombose oder sogar eine Lungenentzündung hinzukommen. Genau das gilt es zu verhindern, was natürlich wiederum Bewegung voraussetzt. Allerdings wird diese Bewegung gerade bei älteren Menschen nicht eingehalten, womit dann sogar diese Patienten sterben können. Zusätzlich kommen dann noch Vorerkrankungen erschwerend hinzu, denn einige dieser Erkrankungen können sich durch das lange Liegen noch verschlimmern. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass durch die lange Liegezeit auch noch die Muskeln schwinden. Dies kann dann die Genesung zusätzlich verzögern, denn nach dem Knochenbruch muss natürlich wieder Muskelmasse aufgebaut werden. Genau aus diesen Gründen ist es wo wichtig, das Unfall- und Altersmedizinger eng zusammenarbeiten. So können diese Folgen gleich bedacht und verhindert werden. Daher müssen auch wichtige Fragen gestellt werden. Dazu gehört natürlich die Frage, ob es Vorerkrankungen gibt. Genauso muss geklärt werden, ob eine Hilfe die regelmäßig kommt, schon vor dem Aufenthalt in der Klinik vorhanden war. Ebenso sollte nachgefragt werden, ob diese Hilfe in den letzten 24 Stunden notwendig war. Natürlich muss nachgefragt werden, ob jemand sehr schlecht sieht und eine Brille benötigt. Denn genau das kann ebenfalls zu größeren Problemen führen. Ganz wichtig ist auch die Frage, ob jemand Medikamente täglich benötigt und ob Probleme mit dem Gedächtnis vorliegen. Nur wenn der Arzt gezielt diese Fragen stellt, kann der Patient auch in hohem Alter richtige behandelt werden. Lange Liegezeiten sollten auf jeden Fall immer vermieden werden.